Die Optimierung in der IT – eine Herausforderung der Informationstechnologie
Die Anforderungen an die Unternehmens-IT steigen kontinuierlich. Sie muss Anwendungen flexibel zur Verfügung stellen, um die dynamische Entwicklung von Unternehmen zu ermöglichen und Veränderungen auf den Märkten zu folgen.
Zusätzlich sorgen regulatorische Bestimmungen für wachsende Komplexität bei Servern, Desktops, Speichersystemen und Anwendungen. In vielen Unternehmen hat dies zu einem Wildwuchs an Hard- und Software geführt, der eine einfache Administration verhindert. Konsolidierung tut not. Ziel dieser Konsolidierung muss es sein, den Aufwand für Einführung, Betrieb und Support von IT-Lösungen zu verringern. Dadurch sollen Kosten gesenkt werden, ohne an Flexibilität und Dynamik zu verlieren.
Im Gegenteil. Flexibilität und Dynamik sollen erhöht werden. Hardware im Rechenzentrum wird in der Regel nicht ausgenutzt. Sie wird zwar immer leistungsstärker, doch oft liegt die Auslastung bei nur zehn Prozent. Es liegt ausreichend Leistungspotenzial vor, das es erlaubt, Server und Anwendungen auf weniger physischen Rechnern zusammenzuführen.
Um dabei die Zuverlässigkeit einzelner Instanzen nicht zu gefährden und ihre gegenseitige Beeinflussung zu minimieren, können auf einem physischen Server mehrere virtuelle Server angelegt und betrieben werden, die unterschiedliche Funktionen – vom Datei- und Druckserver bis hin zur Bereitstellung von Clientanwendungen – zur Verfügung stellen.
So lichtet sich der Hardwaredschungel bereits, und die Anzahl an physischen Servern kann reduziert werden.
Die IT-Optimierung
Im Einklang mit Ihren Geschäftsprozessen betrachten wir die Leistungsfähigkeit Ihrer IT. Dabei analysieren wir Ihre IT-Landschaft genauso wie Ihre IT-Prozesse und Betriebskonzepte und geben Ihnen basierend auf unserer langjährigen Erfahrung Soll-Konzepte an die Hand, die Ihnen helfen, Ihre IT und IT-Abläufe effizienter und kostengünstiger zu gestalten.
Warum ist es so wichtig, die IT-Infrastruktur zu optimieren? Analysten zufolge fließen über 70 Prozent von IT-Budgets in die Infrastruktur, werden also für Server, Betriebssysteme, Speicher und Netzwerke ausgegeben. Hier liegen also immense Sparpotenziale. Hinzu kommt, dass Desktops und mobile Geräte verwaltet und regelmäßig aktualisiert werden müssen.
Die IT-Optimierung an drei Stellen ansetzen
Die IT-Infrastruktur setzt sich aus drei Bereichen zusammen:
Kerninfrastruktur,
Geschäftsproduktivitätsinfrastruktur und
Applikationsinfrastruktur.
Die Kerninfrastruktur umfasst alle Funktionen, die Ihr Unternehmen benötigt, um PCs, Server und weitere Geräte einzusetzen. Eine Optimierung der Kerninfrastruktur zielt auf niedrigere Total Costs of Ownership (TCO) und verstärkte Flexibilität. Das Geschäftsproduktivitätsinfrastruktur stärkt die Produktivität von Anwendern und Geschäftseinheiten durch Funktionen wie
Zusammenarbeit,
Unified Communications,
unternehmensweite Suche.
Eine Optimierung der Applikationsinfrastruktur verbessert die Fähigkeit, Geschäftsanwendungen zu erwerben, betreiben oder selbst zu entwickeln. Darunter fallen die Bereiche
Service Oriented Architecture (SOA),
Geschäftsprozesse,
Datenverwaltung.
Aus dem Vollen schöpfen
Der Infrastruktur-Optimierungs-Service „IOS“, hilft Kunden, den gegenwärtigen Stand ihrer IT-Infrastruktur zunächst besser zu verstehen und im Laufe der Zeit auch grundlegend zu verbessern, da das Modell dazu beiträgt,
Kosten,
Sicherheitsrisiken und
Faktoren der Flexibilität
des Betriebs im Blick zu behalten. Mit dem Umstieg von einer nicht verwalteten auf eine dynamische Umgebung können erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Die Sicherheit wird dadurch erhöht – von einer höchst anfälligen Basisinfrastruktur zu einer dynamischen und proaktiven Sicherheitsstufe in einer ausgereifteren Infrastruktur. Die Verwaltung der IT-Infrastruktur erfolgt dann nicht mehr in erster Linie manuell und reaktiv, sondern sehr stark automatisiert und proaktiv.
IOS Lösungsansätze
Konsolidierung und Virtualisierung
Die Virtualisierung und Konsolidierung von Servern sorgt für eine bessere Auslastung der vorhandenen Hardware. Sie basiert auf der Zusammenführung mehrerer getrennter Serversysteme zu weniger, aber leistungsfähigeren Servern. Dieses Vorgehen lässt sich analog auch auf Datenbanksysteme anwenden: Dabei werden die vielen einzelnen Datenbankinseln zu einem zentralisierten Datenpool zusammengeführt. Die Konsequenz sind weniger, aber effizientere Datenbankinstanzen. Dies spart Hardwarekosten, reduziert den Verwaltungsaufwand und bedeutet weniger Platz- und Strombedarf im Rechenzentrum.
Der einfachste und schnellste Weg ist die Virtualisierung der bestehenden Serversysteme und der darin eingebetteten Datenbankumgebungen.
Durchgängige Verwaltung
Um zusätzlich den Betrieb einer derart virtualisierten Infrastruktur zu vereinfachen, bieten sich Werkzeuge an, die Konfiguration, Rollout und Betrieb physischer und virtueller Maschinen vereinfachen. Diese Werkzeuge machen es möglich, virtuelle und physische Server, Clients und Anwendungen unter einer einheitlichen Oberfläche zu administrieren.
Damit kann das volle Potenzial an Vereinfachung und Kosteneinsparung genutzt werden. Die Lösung erlaubt einen einheitlichen Blick auf alle Funktionen und deren zentrale Steuerung - von Servern bis zu Clients, sowohl physischer als auch virtueller Art. Diese Art der durchgängigen Virtualisierungslösungen vom Server bis zum Client verbindet die Vorteile dezentraler, vom Ort unabhängiger Arbeitsfähigkeit mit den Vorzügen einer zentralen Administration.
Datensicherung und Datenwiederherstellung
Die Verwaltung der Desktops in Unternehmen ist oft zeitaufwändig, komplex und kostenintensiv. Fast täglich werden Unternehmen mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert: Beispielsweise sind Anwendungen oft untereinander nicht kompatibel, oder sie laufen nicht auf neuen Betriebssystemen. Dadurch ist es für viele Unternehmen schwierig, ihre Desktopinfrastruktur zu modernisieren. Oftmals ist Unternehmen gar nicht bekannt, wo die genauen Ursachen der Probleme mit der Desktopinfrastruktur liegen, die die Produktivität der Benutzer beeinträchtigen – denn nur in kritischen Fällen wird beim Helpdesk angerufen. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, auf Knopfdruck zu ermitteln, wie viele Softwarelizenzen eingesetzt werden, und wie viele Desktops mit welcher Konfiguration und auf welchem Sicherheitsstandard überhaupt vorhanden sind. Das nahtlose Zusammenspiel einer aufeinander abgestimmten Lösung hilft Ihnen, Ihre Desktopinfrastruktur entscheidend zu optimieren.
Als Ergebnis der Desktopinfrastrukturoptimierung profitiert Ihr Unternehmen von einer leistungsfähigen, sicheren und modernen Plattform für Ihre Desktops, auf der Sie alle der in Ihrem Unternehmen benötigten Businessanwendungen nutzen können und effizienter Verwaltung. Dadurch können Sie die Benutzerproduktivität erhöhen und Ihre Supportkosten verringern.
IT-Sicherheit
IT-Sicherheit ist für Unternehmen eine große Herausforderung – schließlich nehmen Bedrohungen immer raffiniertere Formen an. Eine große Gefahr stellen nach wie vor Viren, Spyware, Würmer und andere Arten von gefährlichem Code dar. Um diese Gefahren abzuwehren, werden in Unternehmen häufig mehrere separat arbeitende, nicht interoperable Insellösungen eingesetzt. Diese Lösungen erfordern oft unterschiedliche Verwaltungskonsolen und sind nicht integriert, was die Effizienz der Verwaltung sowie der durchgängigen Sicherheit vermindert. Daher ist es schwierig, einen Überblick über den aktuellen Sicherheitsstatus zu erhalten. Nur eine unternehmensweite mehrstufige Sicherheitsstrategie schützt Ihre Infrastruktur effektiv vor Bedrohungen, schafft mehr Transparenz, ermöglicht eine bessere Kontrolle und steigert die Effizienz.
Identitäts- und Zugangsmanagement
Die Verwaltung von Benutzeridentitäten und Zugangsrechten fordert Unternehmen heraus. Denn eine Anwendung kommt selten allein. Auch kommt häufig mit jeder weiteren Anwendung eine separate Verwaltung von Benutzern und Zugriffsrechten hinzu. Ebenso besitzen Benutzer oftmals eine Vielzahl digitaler Identitäten und Berechtigungen für diverse Systeme und Anwendungen. Administratoren verbringen viel Zeit damit, Benutzerprofile zu erstellen, zu aktualisieren und zu löschen, Zugriffsrechte zu erteilen und zu entziehen sowie Identitätsdaten systemübergreifend konsistent zu halten.
Unified Communication
Der globale Wettbewerb fordert Unternehmen heraus: Kunden, Partner und Teams sind weltweit verteilt und kommunizieren über verschiedenste Kommunikationskanäle. Idealerweise können Mitarbeiter dennoch wichtige Informationen schnell abrufen, bewerten und an Entscheidungsträger weiterleiten. Eine gute Lösung für eine integrierte Kommunikation beseitigt Kommunikationsbarrieren und vereinfacht die Kommunikation – über Ländergrenzen, Abteilungen und Wertschöpfungsketten hinweg.
Lösungen für Unified Communications bringen bislang getrennte Kommunikations-mittel wie Telefon, Fax, E-Mail, Web-, Audio- und Videokonferenzen sowie Instant Messaging erstmals auf einer Plattform zusammen. Dabei erfüllt sie die Anforderungen Ihres Unternehmens in Bezug auf erweiterte Sicherheits- und Schutzfunktionen. Über einen einzigen Zugang können Ihre Mitarbeiter die verschiedenen Kommunikationskanäle effizient nutzen. Auf diese Weise senken Sie die Kosten Ihrer Infrastruktur, reagieren schneller auf neue Anforderungen und beschleunigen Prozesse.
